Nov - 2 - 2011

Bei den unterschiedlichen Weinsorten kommt es immer auf das jeweilige Anbaugebiet der Trauben an. Die wohl bekanntesten Anbauflächen in Deutschland ist die wunderschöne Pfalz. Hier sind nicht nur die Winzer auf den einmaligen Wein aus dieser Region sehr stolz, sondern auch die Bewohner bringen sehr gerne ihre Heimat mit den fantastischen Weinen in Verbindung.

Der Riesling

Dies ist wohl die bekannteste Weinsorte aus Deutschland. Sie zählt mittlerweile zu den besten Rebsorten der ganzen Welt. Man vermutet, dass diese direkt von einer wilden Rebsorte abstammt, die sich schon im Rheintal befunden hat. In Rheingau hat man schon im 12ten und 13ten Jahrhundert die Liebe für diese einmalige Traube entdeckt. Im 17ten und auch im 18ten Jahrhundert verbreitete sich diese einmalige Rebsorte deutschlandweit. Mittlerweile wird der Riesling auf der ganzen Welt, mit sehr großem Erfolg angebaut. Man kann sagen, dass über 25 Prozent der deutschen Weinberge mit dieser fantastischen Rebensorte bepflanzt wurden. Er weist meist eine leicht grünliche gelbliche Farbe auf, die sich mit zunehmendem Alter in einen wunderschönen Goldton verwandelt. Dieser gereifte Riesling besticht durch seinen feinen Mandelgeschmack. Unter Weinkennern wird er als edler Fin bezeichnet und sehr geschätzt. Der Riesling kann über 30 Jahre gelagert werden und kann vielseitig eingesetzt werden. Das bedeutet, dass dieser sowohl zu kräftigen Speisen gereicht wird, als auch zu einem Salat wundervoll mundet.

Der blaue Spätburgunder

Dieser einmalige Wein wird nicht nur in Deutschland erfolgreich angebaut. Auch in Italien ist der Pinot Noir oder auch der Pino Nero erfolgreich vertrieben, ebenso wie in Portugal, Tschechien und Ungarn. Er trägt den Namen König der Weine. Er ist der wichtigste und geschmackvollste Qualitätswein, der in Deutschland in der Pfalz hergestellt. Diese einmalige Rebe wurde schon zur Zeit der Römer entdeckt und von den Mönchen kultiviert. Der blaue Spätburgunder besticht durch seinen tiefen Rotton. Das Burgunderrot erstrahlt in einem fast schon satten Braunton. Er besitzt eine fruchtige Säure, die durch seine Holzfasslagerung entstanden ist. Ein junger Burgunder erinnert in seinem Geschmack eher an fruchtige Brombeeren, im Alter hingegen besitzt dieser eher einen Geschmack von Nüssen. Durch die Reife und die Säure kann man den blauen Spätburgunder auch über mehrere Jahrzehnte lagern, ohne dass er an Wert verliert. Dieser Wein ist ein perfekter Begleiter für Wildgerichte oder aber auch für eine fantastische Käseplatte.

Der Kerner

Dies ist ein relativ neuer Wein. Man hat ihn seit 1929 und er ist dem Riesling mittlerweile eine starke Konkurrenz. Er ist eine Kreuzung aus Trollinger und dem herkömmlichen Riesling. Diese wurde 1969 zum offiziellen Qualitätsanbau freigegeben. Den Namen hat dieser von einem sehr weinverbundenen Liebhaber, den schwäbischen Arzt und Heimaltdichter Justinus Kerner. Besonders wichtig für die Freigabe dieser Traube war der einmalige Ertrag, den seine Rebe hervorbrachte. Er wird mittlerweile in der Pfalz mit einer Anbaufläche von über zehn Prozent angebaut. Sein Bukett ist ein eher frisches und säurebetontes. Er hat ein sehr ausgeprägtes Aroma. Durch seine Vielseitigkeit, man kann ihn sowohl im halbtrockenen als auch im eher süßlichen Geschmack erstehen, ist er auch sehr gut für die geselligen Abendstunden zu genießen. Natürlich ist er auch ein angenehmer Begleiter für Fischgerichte.

Comments are closed.